Falafel im Airfryer – Knusprig, gesund & proteinreich
Ich gebe es zu: Früher dachte ich immer, Falafel wären super kompliziert und würden ewig dauern. Ich hatte mir mal welche in einem libanesischen Restaurant geholt und dachte: „Das kriege ich nie selbst hin.“ Aber dann habe ich sie in der Heißluftfritteuse ausprobiert – und war total überrascht, wie einfach das geht!
Jetzt mache ich sie regelmäßig, wenn ich Lust auf etwas Gesundes, Proteinreiches habe, das trotzdem richtig satt macht. Die Falafel werden außen schön knusprig und innen saftig – ganz ohne Frittieren in literweise Öl. Perfekt für Bowls, Wraps oder einfach als Snack mit einem leckeren Dip. Die Kinder sind noch skeptisch, aber das kommt bestimmt.
Zutaten für Falafel aus dem Airfryer
Für dieses Rezept brauchst du keine exotischen Zutaten – alles bekommst du im normalen Supermarkt:
Kichererbsen: Die Basis für jede gute Falafel! Am einfachst ist es, eine Dose zu verwenden – gut abtropfen lassen und trocken tupfen. Wenn du Zeit hast, kannst du auch getrocknete Kichererbsen über Nacht einweichen und dann verarbeiten, aber ehrlich? Im Alltag nehme ich die aus der Dose.
Zwiebel: Eine kleine Zwiebel reicht vollkommen. Sie gibt den Falafel Würze und sorgt dafür, dass sie saftig bleiben. Am besten eine normale Speisezwiebel – rote Zwiebeln gehen auch, sind aber etwas milder.
Knoblauch: Eine Zehe reicht für ein schönes Aroma. Falls deine Kinder empfindlich sind oder du mittags unterwegs bist, kannst du den Knoblauch auch weglassen – schmeckt trotzdem gut!
Haferflocken oder Paniermehl: Das ist der Trick für die perfekte Konsistenz! Die Haferflocken binden die Masse und sorgen dafür, dass die Falafel beim Formen nicht auseinanderfallen. Ich nehme am liebsten kernige Haferflocken, weil sie mehr Struktur geben.
Kreuzkümmel: Das typische Falafel-Gewürz! Ohne Kreuzkümmel schmecken sie einfach nicht authentisch. Falls du den Geschmack noch nicht kennst: Er ist leicht nussig und etwas erdig – aber genau das macht Falafel aus.
Paprikapulver: Gibt eine schöne milde Würze und eine leicht rötliche Farbe. Ich nehme edelsüßes Paprikapulver – geräuchertes geht auch, ist aber intensiver.
Petersilie oder Koriander: Frische Kräuter sind super, aber ich habe nicht immer welche zuhause. Getrocknete funktionieren auch prima! Petersilie ist für den Einstieg besser, weil Koriander etwas spezieller schmeckt (manche Leute lieben ihn, andere gar nicht).
Zitronensaft: Nur ein Spritzer, aber der macht richtig viel aus! Er gibt Frische und hebt alle anderen Aromen hervor.
Öl: Ein bis zwei Esslöffel zum Einpinseln – damit werden die Falafel außen schön knusprig und goldbraun.
Lenas Extra-Tipp💡: Falls du deine Falafel besonders knusprig haben möchtest, wälze sie vor dem Backen in Sesam – das gibt nicht nur extra Crunch, sondern auch ein tolles nussiges Aroma! Und wenn du es würziger magst, rühre eine Prise Kurkuma und Chili in die Masse – das bringt richtig Pepp rein.
Die genauen Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.
Falafel aus der Heißluftfritteuse zubereiten – So geht’s
1. Falafel-Masse herstellen
Gib die gut abgetropften und trocken getupften Kichererbsen zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Gewürzen, Haferflocken und Zitronensaft in einen Mixer oder Food Processor. Mixe alles kurz durch, bis eine formbare Masse entsteht. Sie sollte leicht stückig sein – nicht zu glatt! Falls die Masse zu feucht ist und nicht zusammenhält, einfach noch einen Esslöffel Haferflocken dazugeben.
2. Falafel formen
Jetzt wird’s etwas matschig – aber das gehört dazu! Nimm dir etwas Masse (ca. 1–1,5 EL) und forme mit leicht angefeuchteten Händen kleine Bällchen. Sie sollten etwa so groß wie Tischtennisbälle sein. Falls du möchtest, kannst du sie jetzt in Sesam wälzen – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern macht sie auch extra knusprig.
3. Heißluftfritteuse vorbereiten
Lege eine Airfryer-Backmatte oder ein Stück Backpapier in den Korb – so kleben die Falafel nicht fest. Stelle die Heißluftfritteuse auf 180 °C ein. Vorheizen ist hier nicht nötig!
4. Falafel garen
Lege die Falafel nebeneinander in den Korb – sie dürfen sich leicht berühren, sollten aber nicht übereinanderliegen. Pinsle sie mit etwas Öl ein oder besprühe sie mit einem Ölsprüher – das sorgt für die goldbraune Farbe. Backe sie für 12–15 Minuten bei 180 °C. Nach etwa 6–7 Minuten solltest du den Korb einmal durchschütteln oder die Falafel vorsichtig wenden, damit sie von allen Seiten gleichmäßig knusprig werden.
5. Servieren und genießen
Die fertigen Falafel aus dem Airfryer nehmen und mit deinem Lieblingsdip servieren. Ich mache meistens einen schnellen Joghurt-Dip mit Zitrone und Minze dazu – einfach perfekt!
Lenas Extra-Tipp💡: Falls du deine Falafel noch knuspriger haben möchtest, drehe die Temperatur in den letzten 2 Minuten auf 190 °C hoch. Dann bekommen sie eine richtig krosse Außenhaut!
Variationen:
Mit Spinat: Füge eine Handvoll frischen oder tiefgekühlten Spinat zur Masse hinzu – das macht sie grüner und gibt extra Vitamine.
Rote Bete Falafel: Mixe eine kleine gekochte Rote Bete mit in die Masse – sieht nicht nur cool aus, sondern schmeckt auch leicht süßlich.
Extra würzig: Verdopple den Kreuzkümmel und füge eine Prise Kurkuma und Chili hinzu – für alle, die es feurig mögen!
Für Kinder: Halbiere den Kreuzkümmel und lass den Knoblauch weg – so werden sie milder und kinderfreundlicher.
Glutenfrei: Verwende statt Paniermehl einfach Haferflocken oder gemahlene Mandeln – funktioniert genauso gut!
Haltbarkeit & Tipps💡:
Wie lange halten sich Falafel?
Im Kühlschrank: 3–4 Tage in einer luftdichten Dose – perfekt für Meal Prep!
Im Gefrierfach: 2–3 Monate einfrieren (sowohl gebacken als auch roh geformt). Gefrorene Falafel einfach direkt in den Airfryer geben und 2–3 Minuten länger backen.
Aufwärmen: 3–4 Minuten bei 160–180 °C im Airfryer – so werden sie wieder richtig knusprig! In der Mikrowelle geht’s auch, aber dann verlieren sie leider ihre krosse Außenhaut.
Welche Beilagen passen dazu?
Bowl-Style: Serviere die Falafel über Reis oder Quinoa zusammen mit Ofengemüse aus der Heißluftfritteuse, frischem Salat und einem cremigen Joghurt-Dressing – super lecker und richtig sättigend!
Im Wrap: Falafel in ein Fladenbrot oder Wrap packen, dazu Salat, Tomaten, Gurken und Tahini-Sauce – perfekt für unterwegs oder als schnelles Mittagessen.
Mit Hummus: Serviere die Falafel mit selbstgemachtem oder gekauftem Hummus und frischem Gemüse zum Dippen.
Als Snack: Einfach pur mit verschiedenen Dips wie Joghurt-Dip, Knoblauchsoße oder einer scharfen Chili-Mayo – ideal für den kleinen Hunger zwischendurch!
Für Meal Prep: Falafel eignen sich hervorragend zum Vorbereiten! Du kannst sie 3–4 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder sogar einfrieren. Einfach kurz aufwärmen und du hast in wenigen Minuten eine gesunde Mahlzeit parat.
Proteinreiche Bowl: Kombiniere die Falafel mit Lachs aus der Heißluftfritteuse oder knusprigen Tofu-Würfeln für eine extra proteinreiche Mahlzeit.
Mir schmeckt’s!
💡 Falafel sind auch ideal zum Abnehmen mit der Heißluftfritteuse! Durch das Garen ohne Frittieren sparst du massiv Kalorien, bekommst aber trotzdem die knusprige Textur. Mehr gesunde Airfryer-Rezepte findest du in meinem Artikel „Abnehmen mit der Heißluftfritteuse – gesund essen ohne Diät“.
Falls du bisher dachtest, Falafel wären kompliziert oder nur was für Profis – glaub mir, das war ich auch! Ich kannte Falafel nur aus meinem Lieblings-Imbiss und hab mir nie zugetraut, sie selbst zu machen. Aber als ich sie dann zum ersten Mal im Airfryer ausprobiert habe, war ich echt überrascht, wie einfach das ist. Keine stundenlange Vorbereitung, kein Frittieren in literweise Öl – einfach alles in den Mixer, formen, rein in den Airfryer, fertig.
Was ich besonders schätze: Du kannst sie perfekt am Wochenende vorbereiten und dann die ganze Woche über aus dem Kühlschrank nehmen. Wenn ich montags nach Hause komme und eigentlich keine Lust zum Kochen habe, ist das ein Segen – einfach 4–5 Falafel in den Airfryer, dazu etwas Salat und Joghurt-Dip, fertig ist eine vollwertige, proteinreiche Mahlzeit.
Und genau das ist auch der Punkt, warum ich Falafel so oft mache: Die Kichererbsen liefern richtig viel Protein und halten lange satt – perfekt, wenn du auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achtest, ohne auf Geschmack zu verzichten. Seit ich weiß, wie easy das geht, kaufe ich keine Fertig-Falafel mehr – selbstgemacht schmecken sie einfach so viel besser und ich weiß genau, was drin ist.
Also: Trau dich ran! Es lohnt sich wirklich.
👉 Weitere proteinreiche Rezepte aus der Heißluftfritteuse:
Wenn dir diese Falafel gefallen, probier auch meine gerösteten Kichererbsen aus der Heißluftfritteuse – der perfekte knusprige Protein-Snack! Oder mach dir knusprige Tofu-Würfel aus dem Airfryer, die sind ebenfalls vegan und super vielseitig.
Für eine komplette Bowl kannst du die Falafel wunderbar mit Ofengemüse aus der Heißluftfritteuse kombinieren – eine bunte, gesunde Beilage. Auch Hähnchenbrust aus dem Airfryer passt super dazu, falls du nicht komplett vegetarisch essen möchtest.
Und falls du nach weiteren versteckten Gemüse-Ideen suchst, schau dir unbedingt meine Gemüse-Nuggets aus der Heißluftfritteuse an – perfekt für Kinder und die Brotdose!
Wenn du noch Airfryer-Neuling bist, lies gern auch meinen Guide Heißluftfritteuse das erste Mal benutzen – da erkläre ich dir alle wichtigen Basics!
Falafel aus der Heißluftfritteuse
Kochutensilien
- 1 Heißluftfritteuse
- 1 Mixer oder Food Processor
- 1 - Schüssel
- Backpapier oder Airfryer-Backmatte
- 1 Pinsel für Öl
Zutaten
- 240 g Kichererbsen 1 Dose, abgetropft und trocken getupft
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 3 –4 EL Haferflocken oder Paniermehl
- 1 TL Kreuzkümmel
- ½ TL Paprikapulver edelsüß
- ½ TL Salz
- ½ TL Pfeffer
- 1 EL Petersilie oder Koriander frisch oder getrocknet
- 1 EL Zitronensaft
- 1 –2 EL Öl zum Einpinseln
- Optional: ½ TL Kurkuma ½ TL Chili, 1 TL Sesam zum Wälzen
Anleitungen
- Falafel-Masse herstellen: Kichererbsen gut abtropfen und trocken tupfen. Zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Gewürzen, Haferflocken und Zitronensaft in den Mixer geben. Kurz mixen, bis eine formbare, leicht stückige Masse entsteht. Falls zu weich, etwas mehr Haferflocken dazugeben.
- Falafel formen: Mit leicht feuchten Händen kleine Bällchen formen (ca. tischtennisballgroß). Optional in Sesam wälzen.
- Airfryer vorbereiten: Backmatte oder Backpapier in den Korb legen. Heißluftfritteuse auf 180 °C stellen.
- Falafel garen: Falafel nebeneinander in den Korb legen. Leicht mit Öl einpinseln oder besprühen. Für 12–15 Minuten bei 180 °C backen. Nach etwa 6–7 Minuten wenden oder Korb durchschütteln.
- Servieren: Warm genießen mit Joghurt-Dip, Hummus, Knoblauchsoße oder in Bowls und Wraps!
Notizen
Meal Prep: Falafel lassen sich 3–4 Tage im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
Für Kinder: Kreuzkümmel halbieren und Knoblauch weglassen.
Glutenfrei: Nur Haferflocken verwenden, kein Paniermehl.
Bowl-Idee: Mit Reis, Ofengemüse, Salat und Joghurt-Dressing servieren.