Rhabarber-Crumble in 20 Minuten – Kleines Frühlingsdessert aus dem Airfryer

Meine Kinder lieben alles, was mit Streuseln zu tun hat – und ich liebe alles, was schnell geht und nicht die ganze Küche vollmacht. Dieser Rhabarber-Crumble aus der Heißluftfritteuse ist genau so ein Rezept: In 20 Minuten fertig, perfekt für eine kleine Form, und ehrlich gesagt schmeckt er mir fast noch besser als die große Backofenversion.

Rhabarber ist für mich der echte Frühlingsbote. Sobald er auf dem Markt auftaucht, greife ich zu – und zwar richtig! Die säuerlich-frische Note passt perfekt zu den buttrigen, knusprigen Streuseln. Das Beste: Der Airfryer backt das Ganze so gleichmäßig, dass die Streusel goldbraun werden, während der Rhabarber darunter schön blubbert und saftig bleibt.

Bei uns gibt’s das oft sonntags als kleines Dessert nach dem Mittagessen, oder auch mal als warmen Nachtisch, wenn spontan Besuch kommt. Die kleine Form ist perfekt für 2-3 Portionen – nicht zu viel, sodass wir alles aufessen können, aber genug, damit alle satt und glücklich sind.

Rhabarber Crumble aus dem Airfryer mit goldbraunen Streuseln und roter Rhabarberfüllung in weißer Auflaufform, serviert mit Vanilleeis

Zutaten für Rhabarber-Crumble aus dem Airfryer – Was du brauchst

Für die Fruchtschicht:

Rhabarber (300 g): Ein kleines Bund frischer Rhabarber reicht völlig. Achte darauf, dass die Stangen fest und knackig sind – am besten holst du ihn frisch vom Markt. TK-Rhabarber funktioniert auch, dann wird’s aber etwas wässriger. Falls du TK verwendest, taue ihn vorher auf und drücke überschüssiges Wasser gut aus.

Zucker (40 g): Rhabarber ist von Natur aus sehr sauer, deshalb braucht er etwas Süße. Je nach Geschmack kannst du auch 50 g nehmen, wenn du’s süßer magst – oder auf 30 g reduzieren, wenn du lieber die säuerliche Note betonst.

Speisestärke (1 TL): Die Stärke ist wichtig! Sie bindet den Rhabarbersaft, sodass dein Crumble nicht zur Suppe wird. Auf keinen Fall weglassen.

Vanille (½ TL, optional): Ich verwende gerne etwas Vanillepulver oder Vanillezucker – das rundet den Geschmack ab und macht den Crumble noch aromatischer.

Für die Streusel:

Mehl (80 g): Normales Weizenmehl funktioniert super. Du kannst auch Dinkelmehl Typ 630 verwenden, wenn du’s etwas nussiger magst.

Kalte Butter (50 g): Wichtig ist, dass die Butter wirklich kalt ist – am besten direkt aus dem Kühlschrank. Nur so entstehen die groben Streusel-Krümel. Ich schneide sie vorher in kleine Würfel, dann lässt sie sich leichter verarbeiten.

Zucker (50 g): Gibt den Streuseln die Süße und sorgt für die schöne Karamellisierung.

Salz (1 Prise): Klingt komisch bei einem süßen Rezept, macht aber geschmacklich einen Unterschied! Das Salz hebt die Süße hervor und rundet alles ab.

Haferflocken (20 g, optional): Für extra Crunch und etwas mehr Biss. Ich persönlich mag’s mit Haferflocken lieber, weil die Streusel dann nicht so bröselig sind. Aber das ist Geschmackssache – meine Tochter mag sie lieber ohne.

Lenas Extra-Tipp💡: Falls du keinen frischen Rhabarber bekommst, kannst du auch gefrorenen nehmen – aber dann musst du ihn unbedingt auftauen und das Wasser gut ausdrücken. Sonst wird der Crumble zu flüssig. Und wenn Rhabarber gar nicht verfügbar ist, funktioniert das Rezept auch super mit Äpfeln oder einer Mischung aus Rhabarber und Erdbeeren.

Die genauen Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.

Rhabarber Crumble in weißer Auflaufform im Airfryer-Korb der Heißluftfritteuse mit knusprigen Streuseln beim Backen

So machst du den Rhabarber-Crumble im Airfryer – Schritt für Schritt

1. Rhabarber vorbereiten

Wasche den Rhabarber gründlich und schneide die Enden ab. Falls noch Fäden dran sind (bei dickeren Stangen kommt das vor), zieh sie einfach mit einem Messer ab. Dann den Rhabarber in 1-2 cm große Stücke schneiden – nicht zu klein, sonst zerfällt er komplett.

In einer Schüssel den Rhabarber mit Zucker, Speisestärke und Vanille mischen, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Die Mischung direkt in deine kleine Auflaufform (Ø 16-18 cm oder ca. 18 x 12 cm) geben. Achte darauf, dass die Form ofen- und airfryerfest ist!

2. Streusel herstellen

Jetzt geht’s an die Streusel – und die sind wirklich kinderleicht! Mehl, Zucker, Salz und die kalte Butter in eine Schüssel geben. Dann mit den Fingern alles zu groben Streuseln verkneten. Die Butter sollte dabei nur grob untergearbeitet werden, nicht komplett eingeknetet – du willst Krümel, keine glatte Masse!

Falls du Haferflocken verwendest, misch sie jetzt unter. Die Streusel sollten aussehen wie grobe Krümel – nicht zu fein, sonst werden sie nicht schön knusprig.

3. Crumble schichten

Verteile die Streusel locker über den Rhabarber. Ganz wichtig: Nicht festdrücken! Die Streusel sollen locker aufliegen, damit sie schön knusprig werden. Wenn du sie festdrückst, werden sie eher zäh als knackig.

4. Backen im Airfryer

Stelle den Airfryer auf 170 °C und backe den Crumble für 16-20 Minuten. Die genaue Zeit hängt ein bisschen von deinem Modell ab – bei mir dauert’s meist um die 18 Minuten. Die Streusel sollten goldbraun sein und der Rhabarber darunter leicht blubbern. Falls die Streusel zu schnell dunkel werden, kannst du die Temperatur auf 160 °C reduzieren.

Wenn du unsicher bist, ob dein Airfryer die richtige Temperatur hat, schau gerne in meinen Temperatur-Guide – da erkläre ich alle wichtigen Einstellungen.

5. Kurz ruhen lassen

Nimm den Crumble aus dem Airfryer und lass ihn etwa 5 Minuten abkühlen. Das ist wichtig! In dieser Zeit zieht die Fruchtschicht noch etwas an und wird fester. Direkt aus dem Airfryer ist der Rhabarber noch sehr flüssig – nach ein paar Minuten Ruhezeit wird’s perfekt.

Lenas Extra-Tipp💡: Die Streusel sollten schön goldbraun sein, aber nicht dunkel. Falls dein Airfryer sehr heiß wird, kannst du die Temperatur auch auf 160 °C reduzieren und dafür 2-3 Minuten länger backen. Und denk dran: Die Fruchtschicht ist nach dem Backen noch ziemlich flüssig – das ist normal! Nach 5 Minuten Ruhezeit wird sie fester.

Variationen: So kannst du den Rhabarber-Crumble abwandeln

Rhabarber-Erdbeer-Crumble: Kombiniere 200 g Rhabarber mit 100 g Erdbeeren – das macht den Crumble etwas süßer und kinderfreundlicher. Meine Tochter mag diese Version am liebsten!

Dinkel-Streusel: Ersetze das Weizenmehl durch Dinkelmehl Typ 630 für einen etwas nussigeren Geschmack. Das passt super zum Rhabarber.

Mit Mandeln: Füge 1 EL gehackte Mandeln zu den Streuseln hinzu – das gibt extra Crunch und schmeckt richtig gut!

Für Kinder: Erhöhe den Zucker in der Fruchtschicht auf 50 g oder ergänze 1 kleinen, fein gewürfelten Apfel. Das mildert die Säure ab, sodass auch kleine Kinder den Crumble mögen.

Falls du noch andere Desserts aus dem Airfryer suchst, schau dir meine schnellen Zimtschnecken oder den saftigen Zitronenkuchen an – beides super schnell und total lecker!

Nahaufnahme vom Spargel-Auflauf mit knuspriger goldbrauner Käsekruste, grüne Spargelspitzen und cremige Sauce erkennbar

Was passt zum Rhabarber-Crumble?

Der Crumble schmeckt warm am allerbesten – am liebsten mit einer Kugel Vanilleeis! Die Kombination aus warmem, leicht säuerlichem Rhabarber und kaltem, cremigem Eis ist einfach unschlagbar. Alternativ passt auch:

  • Vanillesoße oder Vanillepudding – klassisch und lecker
  • Griechischer Joghurt oder Quark – macht’s etwas leichter und weniger süß
  • Schlagsahne – für alle, die’s richtig cremig mögen
  • Crème fraîche – die säuerliche Note passt perfekt zum Rhabarber

Bei uns gibt’s den Crumble meistens mit Vanilleeis – das ist der absolute Familienliebling! Mein Sohn mag’s am liebsten mit Joghurt, weil ihm Eis manchmal zu kalt ist.

Wie lange hält sich der Rhabarber-Crumble?

Im Kühlschrank hält sich der Crumble abgedeckt etwa 2-3 Tage. Ehrlich gesagt ist er bei uns noch nie so lange übrig geblieben – meistens ist er am nächsten Tag schon weg! Zum Aufwärmen kannst du ihn einfach nochmal für 3-4 Minuten bei 150 °C in den Airfryer geben. So werden die Streusel wieder knusprig.

Einfrieren würde ich ihn nicht empfehlen – der Rhabarber wird danach oft matschig und die Streusel verlieren ihre Knusprigkeit. Wenn du größere Mengen machen willst, backe lieber mehrere kleine Portionen frisch.

Was ich an diesem Rezept besonders mag

Ich war ehrlich gesagt skeptisch, ob ein Crumble aus dem Airfryer genauso gut wird wie aus dem Backofen. Aber ich muss sagen: Er wird sogar besser! Die Streusel werden durch die intensive Hitze im Airfryer richtig schön knusprig, ohne dass der Rhabarber darunter austrocknet. Und die kleine Portion ist einfach perfekt – nicht zu viel, nicht zu wenig.

Was ich besonders schätze: Das Rezept ist super flexibel. Manchmal nehme ich nur Rhabarber, manchmal mische ich Erdbeeren dazu, je nachdem, was ich gerade da habe. Und die Backzeit ist so kurz, dass ich den Crumble auch mal spontan unter der Woche machen kann, wenn die Kinder nach dem Mittagessen noch etwas Süßes wollen.

Die Rhabarber-Saison ist leider kurz – von April bis Juni gibt’s frischen Rhabarber. Aber in dieser Zeit mache ich den Crumble wirklich oft, weil er einfach so unkompliziert ist und allen schmeckt. Selbst meinem Sohn, der bei Obst sonst eher wählerisch ist!

👉 Weitere Airfryer-Desserts & Backrezepte:

Wenn dir dieser Rhabarber-Crumble gefallen hat, probier auch mal meine Apfelchips aus der Heißluftfritteuse – die sind der perfekte gesunde Snack für zwischendurch! Oder mach dir einen saftigen Karottenkuchen, der bei uns zu Ostern der absolute Hit war.

Für alle Naschkatzen sind auch meine schnellen Zimtschnecken mit Croissant-Teig ein Muss – die sind in 15 Minuten fertig und schmecken einfach himmlisch! Und der Extra saftige Zitronenkuchen ist perfekt für den Frühling.

    Falls du noch Airfryer-Neuling bist, schau gern in meinen kompletten Anfänger-Guide – da erkläre ich dir wirklich alle wichtigen Basics, von der ersten Benutzung über Reinigung bis zu den besten Einsteiger-Rezepten!

    Rhabarber Crumble in weißer Auflaufform im Airfryer-Korb der Heißluftfritteuse mit knusprigen Streuseln beim Backen

    Rhabarber-Crumble aus dem Airfryer

    Dieser Rhabarber-Crumble aus der Heißluftfritteuse ist schnell gemacht, perfekt für eine kleine Form und ideal als warmes Frühlingsdessert. Mit knusprigen Streuseln und fruchtig-säuerlichem Rhabarber – in nur 20 Minuten fertig!
    Vorbereitungszeit 10 Minuten
    Zubereitungszeit 20 Minuten
    Gesamtzeit 30 Minuten
    Gericht Backen, Familienfreundlich, Frühling, Nachspeise
    Portionen 2 Portionen

    Kochutensilien

    • Heißluftfritteuse
    • Kleine Auflaufform Ø 16-18 cm oder ca. 18 x 12 cm)
    • - Schüssel
    • Messer & Schneidebrett

    Zutaten
      

    • Für die Fruchtschicht:
    • 300 g Rhabarber
    • 40 g Zucker
    • 1 TL Speisestärke
    • ½ TL Vanille optional
    • Für die Streusel:
    • 80 g Mehl
    • 50 g kalte Butter
    • 50 g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • Optional: 20 g Haferflocken für extra Crunch

    Anleitungen
     

    • Rhabarber vorbereiten: Rhabarber waschen, ggf. Fäden ziehen und in 1-2 cm Stücke schneiden. Mit Zucker, Stärke und Vanille mischen. In die kleine Form geben.
    • Streusel herstellen: Mehl, Zucker, Salz und Butter mit den Fingern zu groben Streuseln verkneten. Optional Haferflocken unterheben.
    • Crumble schichten: Streusel locker über den Rhabarber verteilen – nicht festdrücken.
    • Backen im Airfryer: Bei 170 °C für 16-20 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und der Rhabarber leicht blubbert.
    • Kurz ruhen lassen: 5 Minuten abkühlen lassen – die Fruchtschicht zieht noch etwas an.

    Notizen

    Stärke verhindert, dass der Crumble zu flüssig wird
    Nicht mehr als 300 g Rhabarber verwenden → sonst wird es wässrig
    Für Kinder: Zucker leicht erhöhen oder 1 kleinen Apfel ergänzen
    Perfekt mit Vanilleeis oder Joghurt
    Streusel nicht festdrücken, sonst werden sie nicht knusprig!
    Varianten:
    Rhabarber-Erdbeer-Crumble: 100 g Erdbeeren ergänzen
    Dinkel-Streusel: Mehl durch Dinkelmehl 630 ersetzen
    Knuspriger: 1 EL gehackte Mandeln in die Streusel

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