Extra saftiger Zitronenkuchen aus der Heißluftfritteuse – In 45 Minuten fertig

Frühling bedeutet für mich: mehr Zitrone, mehr Frische, mehr Lust auf helle, saftige Kuchen. Und genau dafür habe ich diesen Zitronenkuchen aus der Heißluftfritteuse perfektioniert. Das Besondere? Er wird tatsächlich saftiger als im Backofen – und ist dabei auch noch schneller fertig. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder?

Ich gebe zu, ich war anfangs skeptisch. Ein Kuchen aus dem Airfryer? Wird der nicht zu trocken? Aber das Gegenteil ist der Fall! Der kompakte Garraum und die gleichmäßige Umluft sorgen dafür, dass der Kuchen außen goldbraun wird, innen aber herrlich feucht bleibt. Meine Tochter steht total auf alles mit Zitrone, und dieser Kuchen ist inzwischen ihr absoluter Favorit für den Nachmittag nach dem Kindergarten.

Das Schöne daran: Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten und musst nicht erst den großen Backofen vorheizen. Einfach Teig rühren, Form rein, fertig. In knapp 45 Minuten steht ein saftiger, zitroniger Kuchen auf dem Tisch – perfekt für spontanen Besuch oder einfach, weil du Lust auf etwas Süßes hast.

Goldbrauner Zitronenkuchen mit herausgeschnittenem Stück auf Holzbrett, frische Zitronen und Zitronenabrieb im Hintergrund

Zutaten für saftigen Zitronenkuchen aus dem Airfryer

Das Geheimnis liegt nicht nur in der Zubereitung, sondern auch in den richtigen Zutaten. Hier kommen ein paar Tipps, die wirklich den Unterschied machen:

Eier: Für diesen Kuchen reichen zwei Eier der Größe M völlig aus. Sie sorgen für die richtige Bindung und geben dem Teig Struktur. Falls du nur große Eier zuhause hast, ist das auch in Ordnung – der Kuchen wird dann einfach minimal fluffiger.

Zucker und Vanillezucker: Die Kombination aus normalem Zucker und Vanillezucker gibt dem Kuchen eine schöne Süße, ohne die frische Zitronennote zu übertönen. Wenn du es etwas weniger süß magst, kannst du den Zucker auf 100 g reduzieren – der Kuchen wird trotzdem lecker.

Öl statt Butter: Das ist ein entscheidender Punkt! Ich verwende neutrales Öl wie Sonnenblumenöl statt Butter, weil Öl den Kuchen länger saftig hält. Butterkuchen trocknen schneller aus – besonders in der Heißluftfritteuse, wo die Hitze sehr direkt ist. Mit Öl bleibt der Kuchen auch am nächsten Tag noch schön feucht.

Milch oder Joghurt: Beide funktionieren super, aber Joghurt macht den Kuchen noch saftiger und gibt ihm eine leicht säuerliche Note, die perfekt zur Zitrone passt. Ich wechsle meistens zwischen beidem, je nachdem, was ich gerade im Kühlschrank habe. Naturjoghurt (3,5 % Fett) ist meine erste Wahl, aber auch Griechischer Joghurt funktioniert prima.

Zitrone: Das Herzstück des Rezepts! Du brauchst eine frische Bio-Zitrone – einmal für den Abrieb (der gibt das intensivste Aroma) und einmal für den Saft. Bitte keine Zitronensäure oder Zitronenkonzentrat verwenden, das schmeckt nicht ansatzweise so gut wie echte Zitrone. Bei meinen beiden Kindern ist die Zitronen-Abrieb-Aktion übrigens immer ein Highlight – sie lieben es, an der Schale zu reiben und dann daran zu riechen.

Mehl, Backpulver, Salz: Die Basics für jeden Rührkuchen. Achte darauf, das Mehl nur kurz unterzuheben – wenn du zu lange rührst, wird der Kuchen zäh statt locker.

Optional: Zitronen-Puderzucker-Guss: Der Guss ist kein Muss, aber er macht den Kuchen noch ein bisschen besonderer. Die Kombination aus frischem Zitronensaft und Puderzucker ist einfach unschlagbar – süß, sauer, perfekt!

Lenas Extra-Tipp💡: Wenn du keine Bio-Zitronen bekommst, wasch die Zitrone vorher gründlich mit heißem Wasser ab und reibe sie mit einem Küchentuch trocken. Das entfernt einen Großteil der Wachsschicht, die bei konventionellen Zitronen oft drauf ist.

Die genauen Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.

Frisch gebackener Zitronenkuchen in runder Backform direkt im Airfryer-Korb, perfekt gebräunt und aufgegangen

So backst du den Zitronenkuchen in der Heißluftfritteuse – Schritt für Schritt

Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht. Hier kommt die Anleitung, mit der garantiert nichts schiefgehen kann:

1. Teig rühren

Gib Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel und rühre sie 1–2 Minuten mit dem Handrührgerät cremig. Die Masse sollte hell und etwas schaumig werden – das ist wichtig für die Konsistenz. Danach gibst du Öl, Milch (oder Joghurt), Zitronensaft und Zitronenabrieb dazu und rührst alles gut durch.

Jetzt kommt der letzte Schritt: Mehl, Backpulver und eine Prise Salz in einer separaten Schüssel vermischen und dann portionsweise unter den Teig heben. Wichtig: Nur kurz rühren, bis alles gerade so vermischt ist! Wenn du zu lange rührst, entwickelt das Mehl zu viel Gluten, und der Kuchen wird fest statt fluffig.

2. Form vorbereiten

Hier musst du auf die Größe achten! Nicht jede Backform passt in jeden Airfryer. Für die meisten Standard-Heißluftfritteusen (wie COSORI, Philips oder ähnliche) funktionieren runde Formen bis etwa 18 cm Durchmesser oder kleine Kastenformen gut. Falls du einen Ninja Dual Zone hast, brauchst du eine schmale, rechteckige Form (ca. 18–20 cm lang und max. 8–9 cm breit), weil die Körbe dort sehr schmal sind.

Fette die Form leicht ein oder verwende eine Silikonform – die ist antihaftbeschichtet und du kannst sie einfach aus der Heißluftfritteuse nehmen, ohne dass der Kuchen kleben bleibt. Gieß den Teig hinein und streiche die Oberfläche glatt.

Lenas Extra-Tipp: Du bist dir unsicher, ob deine Form passt? Miss vorher den Garraum deiner Heißluftfritteuse aus – es sollte rundherum noch mindestens 1 cm Platz bleiben, damit die Luft zirkulieren kann. Eine gute Übersicht über passendes *Backzubehör für die Heißluftfritteuse findest du auf meiner Amazon-Empfehlungsliste.

3. Im Airfryer backen

Stelle die Heißluftfritteuse auf 160 °C ein – das ist ein ganz wichtiger Punkt! Viele machen den Fehler, die Temperatur zu hoch zu drehen, weil sie denken, dass der Kuchen dann schneller fertig wird. Aber bei zu hoher Hitze wird die Oberfläche zu dunkel oder sogar trocken, während der Kuchen innen noch nicht durch ist. Bei 160 °C gart er schön gleichmäßig durch.

Backe den Kuchen für 30–35 Minuten. Nach etwa 25 Minuten solltest du die Stäbchenprobe machen: Stich mit einem Holzspieß oder Zahnstocher in die Mitte des Kuchens. Wenn noch feuchter Teig dran kleben bleibt, braucht er noch ein paar Minuten. Wenn nur noch ein paar feuchte Krümel dran hängen (aber kein nasser Teig mehr), ist er perfekt!

Falls der Kuchen oben zu dunkel wird, kannst du ihn nach 20 Minuten locker mit Alufolie abdecken – dann wird die Oberfläche nicht zu braun.

4. Abkühlen und optional glasieren

Nimm den Kuchen aus der Heißluftfritteuse und lass ihn in der Form etwa 10 Minuten abkühlen. Dann stürze ihn auf ein Kuchengitter oder einen Teller und lass ihn vollständig auskühlen.

Wenn du möchtest, kannst du jetzt die Zitronenglasur zubereiten: 50 g Puderzucker mit 1–2 EL frischem Zitronensaft vermischen und über den Kuchen träufeln. Die Glasur zieht ein bisschen ein und macht den Kuchen noch saftiger – einfach herrlich!

Lenas Extra-Tipp💡: Schneide den Kuchen erst an, wenn er komplett ausgekühlt ist. Frisch aus dem Airfryer ist er noch sehr weich und könnte auseinanderfallen. Nach dem Abkühlen setzt er sich und lässt sich perfekt schneiden.

Variationen:

Das Grundrezept ist super vielseitig – hier ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:

Mit Mohn: Rühr 2 EL gemahlenen Mohn in den Teig – das gibt eine leicht nussige Note und ist eine wunderbare Ergänzung zur Zitrone. Besonders im Frühling passt das toll!

Mit Joghurt-Topping: Statt Zitronenglasur kannst du auch ein Frischkäse-Topping machen: 100 g Frischkäse mit 2 EL Puderzucker und 1 TL Zitronensaft cremig rühren und auf den Kuchen streichen. Das macht ihn noch cremiger und ist nicht ganz so süß.

Mit Blaubeeren: Hebe vorsichtig 100 g frische oder gefrorene Blaubeeren unter den Teig – die geben schöne, saftige Fruchtakzente. Achte darauf, dass du sie erst ganz zum Schluss unterhebst, damit sie nicht zerquetschen.

Glutenfrei: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (achte darauf, dass Xanthan enthalten ist, sonst wird der Kuchen zu krümelig). Die Backzeit bleibt gleich.

Mini-Zitronenkuchen: Statt einer großen Form kannst du auch kleine Muffinförmchen verwenden. Dann reduziert sich die Backzeit auf etwa 12–15 Minuten bei 160 °C. Perfekt für Portionskontrolle oder Kindergeburtstage!

Saftiger Zitronenkuchen aus der Heißluftfritteuse im Anschnitt mit feiner, goldgelber Krume und Zitronenabrieb

Haltbarkeit & Aufbewahrung

Wie lange hält sich der Zitronenkuchen?

In einer luftdichten Kuchendose oder unter einer Kuchenhaube hält sich der Zitronenkuchen bei Raumtemperatur etwa 3–4 Tage. Das Schöne ist: Er wird sogar noch saftiger, wenn er einen Tag durchgezogen ist! Die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßig, und die Zitronennote intensiviert sich.

Kann ich den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren?

Davon rate ich dir eher ab. Im Kühlschrank trocknet der Kuchen schneller aus, weil die kalte Luft ihm Feuchtigkeit entzieht. Falls du ihn trotzdem kühlen möchtest (zum Beispiel im Sommer bei sehr hohen Temperaturen), pack ihn luftdicht ein und lass ihn vor dem Servieren etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen – dann schmeckt er wieder besser.

Kann ich Zitronenkuchen einfrieren?

Ja, das funktioniert super! Schneide den Kuchen in Portionen und wickle jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie ein. Dann ab in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose – so hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden stehen lassen.

Tipp für Meal Prep: Wenn du den Kuchen fürs Wochenende oder für Gäste vorbereiten möchtest, back ihn ruhig schon 1–2 Tage vorher. Er schmeckt dann sogar noch besser als frisch gebacken!

Lenas Extra-Tipp: Falls der Kuchen nach ein paar Tagen doch etwas angetrocknet sein sollte, kannst du ihn kurz in der Mikrowelle erwärmen (10–15 Sekunden) – das macht ihn wieder weicher. Oder du servierst ihn mit einem Klecks Sahne oder Vanillesoße – dann merkt niemand, dass er nicht mehr ganz frisch ist! 😉

Mir schmeckt’s!

Was mich an diesem Zitronenkuchen besonders freut: Er ist so unkompliziert, dass ich ihn auch unter der Woche backen kann, wenn plötzlich jemand vorbeikommt. Ich muss nicht ewig warten, bis der Backofen vorheizt, und die Küche heizt sich auch nicht so stark auf wie im Sommer, wenn ich den großen Ofen anmache. Das schätze ich vor allem jetzt im Frühling, wenn die Temperaturen langsam steigen.

Meine Tochter liebt die säuerliche Note der Zitrone – sie isst den Kuchen am liebsten ohne Glasur, einfach pur mit einem Klecks Sahne. Mein Sohn dagegen steht total auf die süße Zitronenglasur obendrauf. Ich finde es schön, dass ich beiden gerecht werden kann, indem ich einfach die Hälfte ohne Guss serviere.

Inzwischen backe ich diesen Kuchen mindestens zweimal im Monat – mal mit Joghurt, mal mit Milch, mal mit Blaubeeren, mal pur. Jedes Mal schmeckt er ein bisschen anders, aber immer gut. Und das Beste: Selbst am nächsten Tag ist er noch saftig und lecker – falls überhaupt etwas übrig bleibt!

👉 Weitere frühlingshafte Backrezepte aus der Heißluftfritteuse:

Wenn dir dieser Zitronenkuchen gefallen hat, probier unbedingt auch meine Zimtschnecken aus der Heißluftfritteuse – die sind in nur 15 Minuten fertig und perfekt fürs Wochenendfrühstück! Für alle Karotten-Fans empfehle ich dir meinen saftigen Karottenkuchen – ideal für Ostern oder einfach, weil er so lecker ist.

Falls du lieber kleine Portionen magst, schau dir meine Karottenmuffins an – die sind auch super für die Brotdose geeignet! Und für alle, die eher auf herzhafte Backwaren stehen: Mein Mini-Osterzopf ist fluffig, goldbraun und in nur 25 Minuten fertig.

Für süße Snacks zwischendurch sind meine Apfelchips perfekt – gesund, knusprig und in 20 Minuten fertig!

Wenn du noch ganz am Anfang mit deiner Heißluftfritteuse stehst, schau unbedingt in meinen Anfänger-Guide – da erkläre ich dir alle wichtigen Basics! Und für alle, die wissen möchten, welche Backform am besten passt, empfehle ich meinen Artikel über Heißluftfritteuse Zubehör.

Frisch gebackener Zitronenkuchen in runder Backform direkt im Airfryer-Korb, perfekt gebräunt und aufgegangen

Extra saftiger Zitronenkuchen aus der Heißluftfritteuse

Extra saftiger Zitronenkuchen aus der Heißluftfritteuse – in nur 45 Minuten fertig! Der kompakte Garraum macht ihn besonders saftig, während die gleichmäßige Umluft für eine goldbraune Kruste sorgt. Mit frischer Zitrone, Öl statt Butter und optional einer Zitronen-Puderzucker-Glasur. Perfekt für Frühling, spontanen Besuch oder als süßer Nachmittags-Snack!
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Gericht Backen, Frühling
Portionen 8 Stücke

Kochutensilien

  • Heißluftfritteuse
  • Backform (Airfryer-geeignet, ca. 18 cm Durchmesser oder kleine Kastenform)
  • - Schüssel
  • Handrührgerät oder Schneebesen
  • Reibe
  • Zahnstocher

Zutaten
  

  • 2 Eier Größe M
  • 120 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 ml neutrales Öl z. B. Sonnenblumenöl
  • 120 ml Milch oder Joghurt für Extra-Saftigkeit
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone
  • 40 ml Zitronensaft ca. 1 Zitrone
  • 200 g Weizenmehl Type 405 oder 480
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Prise Salz
  • Optionaler Zitronen-Zucker-Guss:
  • 50 g Puderzucker
  • 1 –2 EL Zitronensaft

Anleitungen
 

  • Teig rühren: Eier, Zucker und Vanillezucker 1–2 Minuten cremig rühren. Öl, Milch/Joghurt, Zitronensaft und Zitronenabrieb unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz kurz unterheben – nicht übermixen.
  • Form vorbereiten: Backform leicht einfetten oder Silikonform verwenden. Teig einfüllen, Oberfläche glatt streichen.
  • Airfryer backen: Bei 160 °C für 30–35 Minuten backen. Nach 25 Minuten Stäbchenprobe machen. Wenn der Kuchen oben zu dunkel wird, locker mit Alufolie abdecken.
  • Abkühlen & optional glasieren: Kuchen 10 Minuten abkühlen lassen. Optional Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und über den Kuchen geben.

Notizen

Ultra-Saftigkeit: Öl statt Butter verwenden – bleibt länger saftig. Joghurt statt Milch macht die Krume noch feuchter.
Temperatur: Nicht heißer als 160 °C backen, sonst trocknet der Kuchen oben aus.
Kuchen nicht sofort anschneiden: Er setzt sich nach und wird dadurch noch saftiger.
Kerntemperatur: Optional mit einem Küchenthermometer prüfen – bei 95–98 °C ist der Kuchen perfekt durchgegart.
Haltbarkeit: In einer Kuchendose bei Raumtemperatur 3–4 Tage haltbar.

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